Messer Vergleich

Bevor man sich ein oder mehrere Messer oder gar ein ganzes Set neu kauft, sollte man erst einmal grundlegende Dinge über dieses wichtige Kochutensil lernen. Ist das neue Messer für den Hausgebrauch, wird es täglich oder nicht so oft benutzt oder ist der neue Besitzer sogar ein Profikoch? Ist es fürs einfache Schneiden von Obst, Gemüse, Fleisch oder anderen Lebensmitteln gedacht? Braucht man eine lange, kurze, starke, gerade oder gebogene Klinge? Auch muss auf das Material und die Verarbeitung geachtet werden.

Die folgenden Punkte sind wie ein Küchenmesser Vergleich für den Verbraucher, damit er genau das Richtige finden kann. An einem passenden Werkzeug zum Kochen kann jeder, Hobby- oder Profikoch sehr viel Spaß haben. In diesem Messer Vergleich werden die verschiedenen Messer in die Kategorien Küchenmesser und Outdoormesser unterteilt. Zusätzlich werden noch die Messerblöcke und Sets erklärt.

Küchenmesser

Zu diesen Utensilien gehören alle verschiedenen Varietäten, die in der Küche zum Kochen benutzt werden. Da gibt es Koch-, Damast-, Santoku-, Keramik-, Brot-, Fleisch-, Schäl-, Gemüse-, Ausbein-, Hack-, Schinken-, Tomaten-, japanische Koch- und Allzweckmesser. Hier werden alle im Einzelnen erwähnt und erklärt, wofür sie zu gebrauchen sind und worauf man beim Kauf achten muss.

Kochmesser

Neben Töpfen und Schalen ist in jeder Küche ein gutes Kochmesser ein unabkömmliches Stück. In vielen anderen Sprachen kennt man dieses Messer unter dem Ausdruck „Chefmesser“. Chef bedeutet auf Englisch Koch. Kein Koch kann ohne dieses auskommen. Mit einem großen und einem kleinen Kochmesser kommt ein normaler Koch eigentlich schon aus. Will man mehr spezielle Dinge zubereiten, kommen jedoch andere Varianten mit ins Spiel. In fast jedem Kochmesser Test wird dieses als Oberkategorie für verschiedene andere Schneidewerkzeuge angesehen. Es gibt eigentlich keinen speziellen Allzweckmesser Test, denn die Kochmesser werden meistens als Allzweckmesser eingestuft. Damit kann man schneiden, hacken, filetieren und tranchieren. Beim Kauf sollte man die benötigte Klingenlänge bedenken. Im Schnitt sind 18-20 cm Länge empfehlenswert.
knife-384645_960_720
In der Regel gilt, dass je länger die Messerklinge ist, desto mehr kann man damit tun. Je länger, desto mehr Kontrolle braucht der Benutzer und desto mehr Geschicklichkeit und Können muss er vorweisen. Geachtet werden muss auch auf die Größe der Hände. Kleine Hände sollten kein großes Messer bekommen und Anfänger-Köche sich kein extrem langes Modell aussuchen.

Die Materialien und Verarbeitung sind wichtig. Qualitativ hochwertige Ausfertigungen sind aus gehärtetem Stahl und sollten einen ziemlich dicken Klingen-Rücken haben. Die Klingen können geschmiedet oder geschnitten sein. Geschmiedete Versionen sind dauerhafter aber auch schwerer im Gewicht. Die Hand des Anwenders wird weniger stark belastet, wenn das Messer mehr wiegt. Der Übergang vom sogenannten Kropf (das ist die Verbindung zwischen Klinge und Griff) zur Griff-Schale ist bei hochwertigen Kochmessern fugenlos und dient der Sicherheit beim Schneiden. Letztlich muss auch noch auf das für den Griff verwandte Material geachtet werden. Das kann u.a. Kunststoff, Holz oder Ganzstahl sein. Die Auswahl wird oft nach persönlichen Kriterien und Vorlieben getan.

Damastmesser

Diese Küchenutensilien sind klar ein optisches und technisches Highlight in einer gut ausgestatteten Küche. Für lange Zeit hatte man das spezielle Material der Klingen bei der Messerherstellung fast nicht genutzt. Heutzutage sind sie durch die hohe Qualität wieder sehr in Mode. In einem Damastmesser Test erkennt ein potentieller Käufer, was das wichtigste bei diesem hochwertigen Teil ist und wie auch dem Kauf von Fälschungen vorgebeugt werden kann.

Zähe und harte Stähle werden verbunden und in idealem Einklang für die Herstellung kombiniert. Somit erreicht man die korrekte Härte, Schärfe, Stabilität und Robustheit der Ware. Mehrere Schichten von Stahl werden geschmiedet. Bei normalen Messern sind das üblicherweise drei Lagen von Stahl, zäh, hart und wieder zäh. Beim Damast sind es aber viel mehr geschmiedete Lagen. Je mehr Schichten ein Damast hat, desto besser ist die Qualität des Produkts. Um ein echtes Damastmesser zu erkennen, muss darauf geachtet werden, dass die Wellenmuster an der Klinge nicht nur aufgedruckt wurden, sondern im Material zu fühlen sind. Die verschiedenen geschmiedeten Schichten sind bei genauer Betrachtung sichtbar.

vegetables-573961_960_720

Japanische Kochmesser

Jeder gute japanische Kochmesser Test weist darauf hin, dass die Käufer lernen müssen, ein Originalprodukt von einem Plagiat unterscheiden zu können. Mehr als 2000 Jahre japanische Geschichte steckt hinter jedem Messer und jedes wird ohne Ausnahme von Hand gefertigt.

Extrem hochwertiger Stahl mit großem Härtegrad wird in mehreren Schichten eingefaltet. Die Technik ist als Damaszieren bekannt. Dabei kommt es auch zum Aushämmern der Stahl-Legierungen. Die erreichte Schärfe ist auf der ganzen Welt bekannt. Alle Lebensmittel können damit sehr klein geschnitten werden und besonders Fisch wird beim Schneiden nicht gerissen, sondern sauber durchtrennt. Beim Kauf sollte auch sehr auf das Aussehen geachtet werden. Alle Japanmesser haben ganz spezifische Verzierungen, Maserungen und Muster, die auch hier nicht nur aufgedruckt sein sollen, sondern in der Klinge eingraviert sein.

Santokumesser

Ein immer wieder zu findender Tipp in diversen Santokumesser Test ist, dass in jede gute Küche zumindest eins gehört. Nicht jedes Kochmesser muss in der Form eines Santokus sein, aber mindestens ein Exemplar ist schon zu empfehlen. Ein richtiger Küchenprofi kommt eigentlich schlecht um diese Messer-Variante herum. Dieses japanische Utensil kann zu fast allen Arbeiten in der Küche benutzt werden.

Das japanische Wort „Santoku’ wird mit „drei Tugenden“ übersetzt. Diese beziehen sich auf die tollen Eigenschaften, die das Messer besitzt. In Japan ist dieses Produkt ein richtiges Allzweckküchenmesser. Die Klinge ist breiter als bei europäischen Modellen. Beim Kauf muss darauf geachtet werden, dass die Klinge um die 6 cm breit ist, damit sie zum Sammeln des Schnittguts benutzt werden kann.

Keramikmesser

Diese bleiben für lange Zeit scharf und sind mühelos zu bedienen. In einem guten Keramikmesser Test werden diese vor allem auf Funktionalität getestet. Schneiden, hacken und schälen sie gut? Es geht auch immer um Schnitthaltigkeit, Schärfe und Ergonomie. Wie gut liegt das Modell in der Hand und wie stabil ist es? Ist es rutschfest und insgesamt handlich? Auch wird die Bruchfestigkeit angesehen, und ob man das Produkt problemlos in die Spülmaschine stecken kann. Zusätzlich werden Design, Aussehen und Preis- und Leistungsverhältnis geprüft. Keramikmesser sind sehr beliebt, da sie extrem leicht und handlich sind. Amateure und Profis benutzen sie gern in der Küche.

Das Material ist eine hochwertige Keramik, was aber nichts mit Keramikprodukten auf dem Fußboden oder im Bad zu tun hat. Das Hightech-Material heißt Zirkonium und wird ansonsten in der Raumforschung und Medizintechnik verwandt. Messer aus diesem Material müssen sehr selten oder gar nicht geschärft werden, sind extrem bruchfest, geruchsneutral und rostfrei.

Brotmesser

Brotmesser wurden in Deutschland erfunden und sind eine der drei bedeutungsvollsten Messerarten in einem Haushalt. Ein Messer mit glatter Klinge, wie die eines Kochmessers oder Allzweckmessers, findet auf Brot keinen Ansatzpunkt. Frisches Brot wird gebrochen und etwas weicheres Brot wird eingedrückt. Aber auch andere Krusten, wie z.B. die von knusprigen Braten, Gebäcken oder Kuchen, benötigen zum Schneiden dieses Utensil. Die Wellenschliff-Klinge ist dabei der wichtigste Punkt und öfters kann man sie auch unter dem Begriff Brotsäge finden. in einem Brotmesser Test sollte besonders auf hohe Qualität und gute Verarbeitung geachtet werden. Es gibt verschiedene Arten, mit längerem oder kürzerem Wellenschliff, auch mit gezacktem Schliff, der noch besser für ganz starke Krusten geeignet ist.

Je länger dieses Schneidewerkzeug ist, desto mehr Dinge kann man damit erledigen. Je größer der Brotlaib, desto besser die lange Klinge. Es gibt auch kurze und kleine Versionen, die auch als Brötchenmesser bekannt sind. Diese eignen sich auch zum Schneiden von Obst und Gemüse, wie z.B. Tomaten und Kiwis.

Fleischmesser

Ein Fleischmesser wird auch oft Tranchiermesser genannt und ist meistens zwischen 15 und 30 cm lang. Es ist schmal und extrem spitz. Oft kann man eine Wölbung auf der Klingen-Rückseite finden. Es wird, wie der Name schon ausdrückt, eingesetzt, um Fleisch zuzuschneiden. Lang und spitz zulaufend lässt es das Fleisch besonders gut schneiden.

Besonders dünne Scheiben von Fleisch können damit mühelos abgetrennt werden. Es gibt zahllose Varianten, unter ihnen auch die japanischen Optionen. Deutsche Marken sind sehr beliebt und werden in Fleischmesser Tests immerzu gelobt. Dort wird auf Schärfe, Länge, Material und Handlichkeit hingewiesen. Man kann die gleichen Test-Kriterien wie beim Kochmesser einsetzen. Messer zum Ausbeinen und zum Schinken schneiden fallen auch unter diese Kategorie.

Ausbeinmesser

Das Ausbeinmesser benutzt man um Knochen von Fleisch zu entfernen und um Fleisch, Wild und Geflügel zu enthäuten. In einem Ausbeinmesser Test wird geprüft, ob die Klinge schmal und leicht gebogen ist und somit gut entlang des jeweiligen Knochens geführt werden kann. Auch unterscheidet man zwischen einer flexiblen oder starren Ausführung der Klinge. Besonders bei großen Fleischstücken ist dieses Produkt in der Küche immer schon unentbehrlich gewesen. Die Klinge sollte ca. 15 cm lang sein und eine Einwölbung haben, die an der Unterseite der Klinge extrem spitz zuläuft. Genau diese Spitze hilft dabei, beim Ausbeinen der Knochen, an den Konturen dieser Knochen lang zufahren, um das Fleisch auszulösen. Es ist durch seine Form für diese Aufgabe sehr handlich und flexibel.

Schinkenmesser

Ein Schinkenmesser wird auch „Slicing Knife“ genannt und es hat eine lange und schmale Klinge von 20 bis 35 cm Länge. In einem Schinkenmesser Test wird darauf geachtet, dass die Klinge so lang wie möglich sein soll, denn je größer der zu schneidende Schinken ist, desto länger sollte das Messer dazu sein. Die Scheibe soll damit leicht und in einem Stück und gerade abgeschnitten werden können.

Dieses Utensil ähnelt sehr einen Ausbeinmesser, doch ist seine Klinge flexibler und lässt sich sehr gut führen. Nicht nur Schinken, sondern natürlich auch Fleisch, besonders auch gekochtes, lassen sich damit gut schneiden. Roher oder Koch-Schinken, Roast-Beef, geräucherter Lachs und anderer Fisch sind nur einige weitere Anwendungsbeispiele. Es gibt Varianten mit oder ohne Kulen. Das sind die kleinen Vertiefungen an der Schneide, die dafür sorgen, dass beim Schneiden Luft zwischen Klinge und Schinken kommt, damit dieser nicht am Messer haften bleibt. Im Test schneiden meistens beide Optionen gut ab.

Hackmesser

Hackmesser werden auch Haubeile, Spalter oder Hackbeile genannt und sind Spezialmesser, die in der Lebensmittelherstellung oft benötigt werden. Sie werden zur Zerteilung des Schlachtviehs entlang ihrer Wirbelsäule benutzt, wenn die Fleischherstellung manuell oder handwerklich abläuft. Ab und zu liest man im Hackmesser Test so auch mal den Begriff Schlachthaus-Spalter oder Trennspalter. Im Haushalt benutzt man eher kleinere Ausführungen und zerteilt damit oft Rippen oder Koteletts und auch kleinere Tiere wie Lamm, Kalb oder Kaninchen.

In verschiedenen Tests wird auf verschiedene Gewicht hingewiesen, das kann zwischen 400 und 3000 Gramm variieren. Die Klinge ist rechteckig und ist normalerweise 30 bis 40 cm lang und 7 bis 15 cm breit. Der Griff kann bis zu 50 cm lang sein. Es gibt hier keinen sonst typischen Messerstiel, denn die Klinge ist direkt fest mit dem Messergriff verbunden.

Gemüsemesser

Gemüsemesser gibt es in vielen Ausführungen, da Gemüse in so großer Vielfalt existiert, dass eine Variante nicht ausreichend wäre. Normalerweise ist es ein relativ kurzes Schneidemesser mit einer Klingenlänge von ca. 9 cm. Es hat einen gewölbten Klingenrücken und eine gerade Schneide. Es wird in jeder Küche zum Putzen, Vorbereiten und Schneiden von Obst und Gemüse benutzt. In Gemüsemesser Tests wird darauf hingewiesen, dass dieses Utensil immer einen hohen Grad von Schärfe ausweisen soll. Das erleichtert die Arbeit und senkt das Verletzungsrisiko, da nur geringer Druck aufgebracht werden muss. Viele Verbraucher benutzen dieses Allroundtalent zum Schneiden derjenigen Dinge, für die ein großes und langes Allzweckmesser nicht geeignet ist. Es ist kurz und überaus handlich und die gerade Klinge und der gewölbte und schmale Rücken machen es zum alltäglichen Begleiter in jeder Küche.

Tomatenmesser

Für einige spezielle Arten von Gemüsen, wie Tomaten oder Paprika, eignen sich sogar die schärfsten Messer oft nicht 100%ig. Das kommt daher, da die Haut dieser Lebensmittel außerordentlich widerstandsfähig und oft zäh ist. Selbst eine gut geschärfte Klinge versagt dabei oft. In Tomatenmesser Tests wird häufig erklärt, dass dieses Messer einen Wellenschliff besitzt, wie der große Bruder, das Brotmesser. Mit diesem speziellen Schliff schneiden sich diese schwierigen Oberflächen, wie die von Tomaten, einfach und mühelos. Ein ständiges Nachschleifen dieser Klingen ist nicht nötig und wenn viel Tomaten geschnitten werden, ist dieses Sägemesser ein absolutes Muss in jeder Küche. Wichtig ist auch, dass eine rostfreie Qualität und eine gute Ausführung gekauft werden. Besonders scharf sind auch Keramik-Tomatenmesser.

Schälmesser

Auch ein Schälmesser ist ein Teil der Grundausstattung einer guten Küche. Meistens wird es zum Schälen von Gemüse und Obst, wie Kartoffeln, Äpfeln und Möhren genutzt. Dieses Utensil hat oft eine sogenannte Vogelschnabelform, die sich ideal dazu eignet, ganz eng an der Schale entlangzugleiten oder auch um bogenförmig zu schneiden, so wie man das beim Entfernen von Kernen tun muss. Oft werden auch kunstvolle Objekte damit „geschnitzt“, mit denen die Teller verziert werden können. Im Schälmesser Test wird in der Regel auf die spezielle Klingenform hingewiesen. Es gibt eine spitz zulaufenden Variante, die Mittelspitz genannt wird und eine mit einer geraden Unterseite. Es gibt rostfreie Carbonstahl-Messer und auch Griffe aus Holz oder Kunststoff. Diese sollten gut in der Hand liegen. In verschiedenen Teilen Deutschlands findet man diese Messer auch unter den Begriffen Kartoffelmesser, Kneipchen, Knippchen oder Hummelken.

Outdoormesser

Die Kategorie der Outdoormesser fasst die Taschen-, Cutter-, Jagd-, Filietier-, Fisch-, Multitool- und Tauchmesser zusammen. Jeder, der oft „outdoors“, oder halt auf gut Deutsch draußen unterwegs ist, weiß sicherlich, wie wertvoll und vorteilhaft ein gutes Spezialmesser sein kann. Wenn man das nicht dabeihat, merkt man meistens zu spät, wie nützlich es wäre, das richtige gekauft und mitgenommen zu haben. Im Outdoormesser Test geht es meißtens vor allem um die korrekte Auswahl der richtigen Art und auch um die Qualität und die verschiedenen Eigenschaften. Man sollte bei der Anschaffung besonders auf eine feststehende Klinge achten. Ein Klappmesser aus zwei Teilen kann nicht für alle Anwendungen genutzt werden. Eine feststehende Klinge bricht sichtlich seltener als die eines Klappmessers.

Außerdem sollte das Messer aus einem Guss sein. Das bedeutet, der Griff und die Klinge sollten aus dem gleichen Stück Stahl sein und nicht nur ineinander verankert sein. Auch so würde ein Messer dann wie ein Klappmesser quasi aus zwei Teilen bestehen. Ein Klappmesser eignet sich schon für einige Arbeiten, jedoch ist der Aufklapp-Mechanismus immer ein schwacher Punkt. Wichtig ist auch, auf einen breiten Klingenrücken zu achten. Die Messerrücken und Klingen der Outdoor-Messer sind gegenüber anderen Schneideinstrumenten recht dick. Das ist, weil diese robuster sein müssen und auch schwere Aufgaben verrichten müssen. Aus diesem Grunde muss sehr auf den Messerrücken geachtet werden. Ebenfalls ist die Größe der jeweiligen Klinge ausschlaggebend. Empfohlen wird bei vielen Tests eine Länge von bis zu 12 cm. Laut Gesetz muss nämlich ab 12 cm Länge ein wichtiger Grund da sein, um das Tragen einer größeren Klinge in der Öffentlichkeit zu gerecht fertigen.

Ein weiteres wichtiges Feature ist auch, dass sich das Outdoor-Messer leicht schärfen lässt. Dabei ist es wichtig, den richtigen Stahl auszuwählen. Hat eine Klinge einen hohen Kohlenstoffanteil, ist es weniger anfällig für Rost. Klingen aus rostfreiem Stahl lassen sich in der Regel nicht so scharf schärfen wie welche mit Kohlenstoffanteil, auch wenn sie nicht rosten. So raten die Tests, ein bis zu 12 cm großes feststehendes Messer aus rostfreiem Edelstahl zu kaufen, wenn es ein widerstandsfähiges Outdoor-Messer für alle Zwecke sein soll. Soll dieses besonders scharf sein, sollte es die Variante mit Kohlenstoffstahl sein.

Taschenmesser

Um ein Taschenmesser ohne Gefahr transportieren zu können, wird die Klinge in eine Fuge geklappt. Es gibt auch die Bezeichnungen Schließmesser, Klappmesser, Fixiermesser, Sackmesser oder Sackhegel. Die wohl bekannteste Varietät ist das Schweizer Messer, welches meistens mehr als nur eine Klinge hat und auch oft mehrere Werkzeuge. Diese Messerart ist klein, sehr handlich und auch sicher zu transportieren, was einer der größten Vorteile ist. Da die Klinge einfach und schnell eingeklappt wird, braucht man keine Scheide zum Schutz. Ein Nachteil ist allerdings die eingeschränkte Stabilität des Klappgelenks, bei dem es schnell zum Wackeln oder Ausleiern kommt, wenn viel Druck von der Seite auf die Messerbacken oder viel Druck gerade auf die Schneide ausgeübt wird. Das Verletzungsrisiko ist im Allgemeinen höher als bei feststehenden Klingen.

Beim Taschenmesser Test untergliedert man oft nach dem Merkmal des Öffnungs- und Verriegelungsmechanismus. Bei Klappmessern existieren unterschiedliche Mechanismen um das versehentliche Schließen zu verhindern. Die sogenannten Schwenkerlmesser besitzen gar keine Verriegelungs-Mechanik und werden nur durch Reibung zugehalten. Das Rutschgelenkmesser haben eine Feder, welche auf ein Gelenk drückt, womit die Klinge in Position gehalten wird. Zum Schließen muss dann nur die Federspannung heruntergedrückt werden. Gibt es keinen dieser Mechanismen, heißen diese Tools Freigelenk-Messer. In den Tests die man im Internet findet wird auch nach der Art der Öffnung eingeteilt. Es gibt dabei einhändig und zweihändig zu öffnende Varianten.

Cuttermesser

Der Begriff Cutter stammt aus dem Englischen „to cut“, also schneiden. Es ist ein scharfes Utensil, welches auch als Teppichmesser, „Stanley-Messer (die Marke der Erfinder „Stanley Works“ aus England) oder Japanmesser in der ganzen Welt bekannt ist. Es hat eine praktische Klinge, die bei einigen Modellen nach Gebrauch eingezogen werden kann. Es gibt eine Variante, die nach Abnutzung stückchenweise abgebrochen werden kann. Neue Stücke werden nachgeschoben und wenn alle aufgebraucht wird, kann die Klinge ausgewechselt werden. Diese nennt man Abbrech- oder Segmentklinge. Die andere Option ist eine nur auswechselbare Klinge, die nicht in Segmenten abgebrochen werden kann. Dabei wird die ganze Klinge nach Abnutzung einfach ersetzt. In Cuttermesser Tests wird in der Regel in starre Klingenfixierung und einziehbare Klingen auf Schlitten unterteilt.

Es gibt Hakenklingen, meistens für Teppichboden-Arbeiten und Trapezklingen für normale Schneidearbeiten. Die Abbrechklingen-Option lässt einen die neuen Stücke mit immer wieder scharfer Klinge nach vorn rücken, wenn die anderen durch die sogenannten Sollbruchstellen abgebrochen wurden. Besonders wichtig ist das Auswechseln oder Abbrechen der Klingen, wenn es sich um Arbeiten handelt, bei denen ein anderes Messer sehr oft schnell stumpf werden würde. Das Nachschärfen entfällt komplett. Diese Cutter können auch insbesondere für die Bearbeitung und das saubere und mühelose Schneiden von Papier, Pappe und Kartons genutzt werden. Auch das glatte Schneiden von Styropor funktioniert in den meisten Fällen problemlos und wie schon erwähnt, ein traditioneller Einsatz sind Teppiche und Teppichböden oder auch andere Bodenbeläge. Früher oft als Wegwerfmesser bezeichnet, sind Cuttermesser heutzutage ein wichtiger Bestandteil eines jeden Werkzeugkastens.

Jagdmesser

Ein Jäger benutzt ein Jagdmesser für verschiedene Arbeiten während der Jagd und eventuell fürs Töten und Zerlegen von Wild. Obwohl eigentlich jedes stabile Messer dafür funktionieren könnte, gibt es spezielle Ausführungen für die Jagd. Es gibt feststehende Messer mit einer Klingenlänge von 10 bis 15 cm und auch ganz spezielle Ausführungen, wie z.B. den sogenannten Hirschfänger und das Waidblatt, welche bis zu 70 cm lang sein können. Sie werden aufgrund der Länge in einer separaten Scheide befördert. Sie haben rutschfeste Griffe, meistens aus Holz oder Hirschhorn. Die Klappmesser-Ausführung gibt es auch mit auswechselbaren Klingen, die nach jedem Gebrauch erneuert werden können.

In verschiedenen Jagdmesser Test wird darauf hingewiesen, dass dieses Tool auch oft Nicker, Skinner, Häutemesser, Standhauer, Verlängerungsmesser, Bowiemesser, Jagdplaute oder Praxe genannt wird. Auch wenn die wichtigste Aufgabe dieser Messer das Aufbrechen oder Entfernen der Eingeweide erlegter Tiere ist, muss es zur gleichen Zeit auch zum in der Jägersprache Abnicken, also dem Töten der Tiere funktionstüchtig sein. Zum Zerlegen nehmen einige jedoch dann ein Filetiermesser oder ein Fischmesser zur Hilfe, sollte dieses erst später in geeigneten Räumen geschehen und nicht im Wald. So werden ganz spezielle Zerlege- und Abhäute-Messer nur zur Jagd mitgenommen, sollte das Tier wirklich in freier Natur zerlegt werden.

Filetiermesser

Ein Filetiermesser wird in der Küche als Ausbeinmesser genutzt und ist für das feine Filetieren von Fleisch und Fisch durch die extrem dünne und flexible Messerklinge sehr beliebt. Es lässt sich dazu mühelos führen. Im Outdoor-Bereich spricht man von Filetiermesser (oder auch Filiermesser genannt) bei einem speziellen Utensil mit der gleichen extrem flexiblen Klinge zum Herausschneiden von hauchdünnen Stücken Fleisch aus dem Fischkörper. Die lange und biegsame Klinge passt sich dem Schneideverlauf der Fischgräten perfekt an.

In verschiedenen Filetiermesser Test wird auf die Form der Messerklinge besonders hingewiesen. Diese muss, wie schon erwähnt, sehr dünn, schmal und perfekt biegsam sein und unterscheidet sich so von herkömmlichen Küchenmessern für den gleichen Zweck. Die Klinge ist meistens aus Stahl und der Griff kann aus Kunststoff oder Holz sein. Bei fast allen Modellen gibt es eine Messerscheide zum problemlosen Transport dazu. Die Tests warnen vor Messern, die sich schnell an der Spitze verbiegen und es soll auf besonders gute Qualität geachtet werden. Ein niedriger Preis sollte hier nicht ausschlaggebend sein, denn auf Dauer sind da teurere Markenprodukte klar mehr zu empfehlen.

Fischmesser

Der Begriff Fischmesser für Outdoors, also im Grunde zum Angeln, ist oftmals in der Angler-Literatur nicht ganz eindeutig geklärt. Es geht dabei um die verschiedenen Einsatzgebiete des Messers. Einerseits gibt es ein Messer, welches zum Bau von Montagen oder zur Reparatur der bestehenden Montagen eingesetzt wird. Oft werden dazu sehr scharfe Messer, teilweise sogar Cutter benutzt. Dann braucht man ein Utensil um die gefangenen Fische zu töten und auszuweiden. Die Tötung muss unbedingt artgerecht vor sich gehen, meistens per Kiemenschnitt oder mit einem Herzstich. Bei beiden Methoden bedarf es einer sehr robusten und stabilen Klinge. In vielen Fischmesser Test wird ein extrem spitzes Messer mit einer feststehenden Klinge empfohlen. Mit einer scharfen Klinge kann der Bauchraum des Fisches mühelos geöffnet werden. Es soll darauf geachtet werden, auch hier Qualität an erste Stelle zu setzen und nicht so sehr auf den Preis zu sehen. Die Klinge muss hart und beständig sein.

Eine weitere Anwendungsform eines Fischmessers ist das Filetieren der Fische. Die Filetstücke werden dabei von Gräten und Haut getrennt. Das Resultat sollen immer zwei perfekte Filetstücke sein. Dazu muss die Klinge des Utensils lang, scharf und biegsam sein. Es kann so einfach an den Gräten entlang oder auch unter der Haut lang geführt werden. Auch bei dieser Variante wird in allen Tests verschiedener Quellen zu absoluter Qualität geraten. Ein weiterer Punkt auf den hingewiesen wird, ist, dass es leicht zu reinigen sein soll. Es darf keine Nischen, Löcher oder Rillen enthalten, in denen sich kleinere Fischstückchen festsetzen können, die dann beim Spülen nur schwer zu entfernen sind.

Multitool

Ob man wandert, bergsteigt, campt, ein Jäger oder Biker ist oder einfach nur gern das Outdoor oder Draußen genießt, die Multitools sind der perfekte Ersatz verschiedener Werkzeuge für alle Outdoor Beschäftigungen. Meistens passen sie in die Hosentasche und können mühelos überall mit hingenommen werden. Da es bei fast allen Outdoor-Aktivitäten darum geht, viel in wenig Platz unterzubringen, sind sie klein und kompakt gebaut. Es gibt simple Ausführungen mit drei oder vier Tools, aber auch Top-of-the-line Modelle mit stolzen über 140 Funktionen. Im Multitool Test wird natürlich in der Regel erst einmal darauf hingewiesen, dass der Käufer sich im Klaren darüber sein sollte, wofür er es überhaupt einsetzen möchte oder muss. Geht es beispielsweise darum, auch mal auf weiter Flur seine Ausrüstung provisorisch reparieren zu müssen, soll das Multitool den Werkzeugkasten schon ersetzen und sollten in keinem Rucksack fehlen.

Die Tests empfehlen, auf die Funktionalität, die Durchdachtheit, Vielfältigkeit und Bedienungsfreundlichkeit zu achten. Es muss Verlass auf das Multitool sein und es soll stabil und gut verarbeitet sein. Die meisten haben einen Dosenöffner, eine Universalzange, eine Metallfeile und Ahle dabei. Aber auch ultrarobuste Messerklingen, welche sich sehr einfach mit Handschuhen bedienen lassen, sind wichtig. Oft gibt es mitgelieferte Schraubenzieher-Einsätze, die in einer Aussparung am Multitool-Schaft befestigt werden. Zusätzlich sollte man sehen, ob eine praktische Tasche mit Gürtelschlaufe dabei ist. Ein weiteres Feature, dass man beachten sollte ist, ob sich die Klingen ein- oder beidhändig auslösen lassen. Egal was die Eigenschaft ist, auf die Funktionalität eines Multitool-Werkzeugs muss man sich verlassen können und so wird auch auf Qualität und hochwertige Verarbeitung gepocht.

Tauchmesser

Ein Tauchmesser, auch Tauchermesser genannt, wird auf die speziellen Erfordernisse von Tauchern abgestimmt. Der Griff sollte rutschfest und ausgeformt sein und die Klinge hat auf einer Seite einen scharfen und glatten Schliff und auf der anderen Seite einen Wellenschliff. Dieser wird zum Durchtrennen von faserigem Material, wie z.B. von Kunststoff-Schnüren oder Seilen genutzt. Der Griff kann auch als Hammer benutzt werden und die Klinge als Hebel. In einem Tauchmesser Test sollte es auch darum gehen, dass das Messer durch verschiedene Befestigungsarten, wie Bänder, Rasten, Leinen und Verschraubungen sicher in der Scheide unterzubringen ist. Zusätzlich ist ein angebrachter Fangriemen unentbehrlich, damit das Tool im Wasser nicht sofort versinkt, wenn es dem Taucher einmal aus der Hand fallen sollte. Es ist ein richtiges Notfallinstrument. Der Taucher kann sich aus eventuellen Gefahrensituationen, wie z.B., wenn er in einem Netz, Seil oder in Angelschnüren hängen bleibt, damit befreien.

Wichtig ist, dass das Messer einen Metallknauf hat, mit welchem in Notfall auf die Sauerstoff-Flasche gehauen werden kann, um damit akustische Signale zu senden. Wird die Klinge dazu genutzt, verliert sie eventuell an Form und Schärfe. Es gibt verschiedene Ausführungen. Die größeren Modelle werden durch eine extra Halterung mit zwei Schnallen am Unterschenkel des Tauchers befestigt. Meist sind diese Modelle eher hinderlich und viele Taucher suchen sich eher ein mittelgroßes oder kleines Messer aus, welches sie dann an der Innenseite des Unterschenkels befestigen. Kleinere Varianten können auch am rechten Unterarm angebracht werden. Wichtig ist darauf zu achten, dass auch rostfreie Klingen oft nicht Chlorid haltigen Wassern gewachsen sind und nach Einsatz in Meereswasser verrosten könnten. Dazu gibt es Spezialstahl, der dagegen resistent ist. Es gibt auch Klingen aus Keramik. Diese sind jedoch nicht nur recht kostspielig, sondern auch oft brüchig und spröde, nachdem sie im Meer eingesetzt wurden. Somit wird in vielen Tests das Metall Titan empfohlen. Es ist nicht so schwer wie Edelstahl, jedoch genauso bruchfest. Die Korrosionsbeständigkeit im Salzwasser ist bei diesem Material extrem hoch.

Messerblock

In vielen Küchen ist ein funktioneller Messerblock ein zentrales Stück. Verschiedene Messerblock Test z.B. auch im Internet machen es sich zur Aufgabe, zu testen wie man das beste Modell erkennen kann. Der Block muss auf jeden Fall rutschfest sein. Er sollte schwer sein und eine Antirutsch-Unterlage haben oder auf Gumminoppen stehen. Der Schwerpunkt muss so tief liegen, dass selbst wenn er mit allen Messern bestückt ist, dieser ein Umfallen ausschließt. Das Äußere sollte attraktiv sein, denn dieses Küchenutensil ist eins der sichtbarsten. Meistens kauft man so etwas nur einmal im Leben und da sollte die Optik für mehrere Jahre oder länger stimmen. Es gibt Versionen, in die man die Messer in Schlitze steckt, andere haben Kunststoffstifte, die sich den Messern anpassen. Sehr beliebt und modisch sind auch magnetische Messerblöcke. [Zur Messerblock Kategorie]

Messer Set

Ein gutes Messer Set hat viele Vorteile. Wenn die Messer aus dem gleichen Material sind und z.B. die Griffe gleich geformt sind, kann man mit allen Messern schnell gleich gut schneiden und arbeiten. Ein Set wird meistens in einem Block aufgehoben. Es sollte mindestens die folgenden Teile enthalten: ein Allzweckmesser, ein Fleischmesser zum Schneiden und Tranchieren von Fleisch, ein Gemüsemesser für Obst und Gemüse und das Kochmesser. Gut ist auch eine funktionelle Küchenschere und ein Messerschärfer, welche im weitesten Sinne zum Set gerechnet werden.

Im Messer Set Ratgeber wird auf Vollständigkeit hingewiesen, und dass ein Set nicht Set genannt werden kann, wenn es nur aus zwei oder drei Teilen besteht. Es sollte mindestens aus 5 verschiedenen Messern zusammengesetzt sein. Die Qualität ist genauso wichtig wie bei all den oben beschriebenen Messern und das Gute ist, dass man sich nur einmal mit all den Eigenschaften beschäftigen muss, da alle Teile im Set aus dem gleichen Material bestehen.

Messerblog